Das Unterrichtsangebot der Oberstufe orientiert sich schwerpunktmäßig am Fach Arbeitslehre, sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht. Alle Unterrichtsfächer behandeln inhaltlich Themenbereiche des Leitfachs Arbeitslehre.
Betriebspraktika
Im 9. und 10. Schuljahr werden zwei dreiwöchige Betriebspraktika durchgeführt. Diese werden gegebenenfalls durch Tages- oder Wochenpraktika ergänzt.
BUS
Die Jugendlichen arbeiten an zwei oder drei Tagen in der Woche als Praktikantinnen und Praktikanten in einem Betrieb, an den restlichen Tagen ist die Schule Lernort. Ziel dieser Maßnahme ist ein nahtloser Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung im Anschluss an das letzte Schuljahr.
Schülerfirmen
Im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts haben die Schülerinnen und Schüler seit einigen Jahren die Möglichkeit, in einer der Schülerfirmen mit zu arbeiten.
Hier gibt es die Chance, die eigenen Fähigkeiten im Bereich Verkauf, Service und allem, was dazu gehört, aus zu probieren und zu erweitern.
- ein Schülerbistro, in dem die Schüler sich ihr Frühstück kaufen und sich während der Pause aufhalten können zum Reden oder Spielen,
- ein Secondhand-Laden, in dem Kinder- und Jugendbekleidung, Bücher und Dekorationsmaterial verkauft werden.
-seit Mai 2009 gibt es an der Uppenbergschule eine Schülerfirma „Textil“.
Betriebsbesichtigungen
und Besuche beim BIZ sowie die Zusammenarbeit mit den zuständigen Berufsberatern des Arbeitsamtes sollen der Berufsfindung dienen.
Kennen lernen von Hilfeeinrichtungen
Da die Schüler unserer Schule in der Regel nach Abschluss der 10-jährigen Schulpflicht eine berufsvorbereitende Maßnahme besuchen, werden sie hierauf vorbereitet. Institutionen wie JAZ (Jugendausbildungszentrum), HBZ (Handwerksbildungszentrum), Berufsbildungswerke werden besucht und ihre Arbeit wird vorgestellt.
Lebenspraktischer Unterricht (LPU)
Um die Schüler der Oberstufe optimal auf ihre spätere Lebenswelt vorzubereiten, wurde der übliche Fächerkanon (Geschichte, Erdkunde, Biologie, Physik, Wirtschaftslehre) zum Teil aufgelöst zugunsten eines lebenspraktischen Unterrichts (LPU), um den sich ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu entsprechen.
In 4 Unterrichtsstunden pro Woche werden die Schüler neben einer intensiven Vorbereitung auf das Berufsleben vor allem auch in den Bereichen
•Geld, Finanzen
•Recht
•Sinnvolle Freizeitgestaltung
•Gesundheit
•Wohnen
•Formalitäten
•Soziales Netz und die Pflichten
unterrichtet, um so einen praktischen Bezug zum späteren Leben nach der Schule herzustellen. Die Entwicklung der Persönlichkeit und der Sozialkompetenz stehen somit im Mittelpunkt des neu konzipierten Unterrichtsangebotes.
Praktischer Unterricht
Interessierte Schüler der Oberstufe lernen innerhalb der „Metallwerkstatt“ in Kleingruppen den praktischen Umgang mit technischem Gerät und stellen nach Entwürfen Gegenstände aus Metall her.
Innerhalb der Second-Hand-Firma gibt es die „Bügelabteilung“, in der aufbereitete Wäsche gebügelt oder gemangelt wird.
Die Garten-AG kümmert sich um die Gestaltung und Instandhaltung des Schulgartens.